Aus einer Idee wird ein Team - und aus einem Team wird konkrete Versorgung.

Team Save&Safe

, St. Martinus Düsseldorf

Düsseldorf, 1. September 2026:SAVE & SAFE: Sturzprävention nimmt Fahrt auf

Aus einer Idee wird ein Team – und aus einem Team wird konkrete Versorgung: Beim Projekt SAVE & SAFE hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Seit Mitte August wird die entwickelte Versorgungsform zur Sturzprävention im Stationsalltag erprobt.

Auf drei geriatrischen Stationen in Düsseldorf sowie im Alexianer Krankenhaus Krefeld und im Johanniter-Krankenhaus Bonn kommt das neue Konzept zum Einsatz. Ziel ist es, Stürze frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen besser zu verstehen und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten individuelle Maßnahmen zur Sturzvermeidung zu entwickeln.

Technologie trifft Expertise: Dabei setzt SAVE & SAFE auf die Verbindung von moderner Technologie und persönlicher Expertise. In den Patientenzimmern kommen mindestens zwei Sensoren zum Einsatz. Ein Sensor kann das Pflegepersonal über einen Sturz informieren, ein weiterer liefert zusätzliche Informationen zur Situation und kann dabei helfen, mögliche Ursachen besser einzuordnen.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts sind die Sturzvermeidungsexpertinnen Anne Voth, die über viel Erfahrung in der Pflege verfügt, und Doreen Heuer, die einen Physiotherapeutischen Hintergrund mitbringt. Sie analysieren Sturzsituationen, sprechen mit den Patientinnen und Patienten und entwickeln gemeinsam individuelle Maßnahmen zur Prävention.

Dabei endet die Unterstützung nicht zwangsläufig mit der Entlassung aus dem Krankenhaus: Über einen Zeitraum von drei Monaten können die Expertinnen die Patientinnen und Patienten bei Bedarf auch zu Hause begleiten und gemeinsam schauen, wie mehr Sicherheit im Alltag möglich wird.­

Ein starkes Team für mehr Sicherheit: Zum SAVE-&-SAFE-Team gehören Projektleiter PD Dr. Albert Lukas, Projektkoordinatorin Dr. Lotte Timmermans sowie die beiden Sturzvermeidungsexpertinnen Anne Voth und Doreen Heuer. Gemeinsam bringen sie medizinische, pflegerische, therapeutische und wissenschaftliche Perspektiven zusammen.

Nun wird wissenschaftlich untersucht, wie wirksam die neue Versorgungsform ist. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Zahl der Stürze und weiterer Stürze, die Angst vor dem Stürzen sowie die eingesetzten Präventionsmaßnahmen. Gleichzeitig wird betrachtet, ob die Kombination aus Technologie und persönlicher Expertise auch dazu beitragen kann, Pflegefachkräfte im Alltag zu unterstützen und zeitlich sowie psychisch zu entlasten.

Die Interventionsphase läuft mindestens bis Anfang 2027. Bis dahin sammelt das Team wichtige Erfahrungen aus der praktischen Anwendung und gewinnt weitere Erkenntnisse darüber, wie moderne Technologie und persönliche Betreuung sinnvoll miteinander verbunden werden können.

SAVE & SAFE nimmt Fahrt auf – und damit auch die Sturzprävention. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und die Erkenntnisse aus dem Projekt.