Problemzone Knie: Wenn es knirscht und schmerzt - Behandlungsmöglichkeiten bei Kniegelenksbeschwerden

Dienstag, 16.10.2018 - 15:00 Uhr - Dienstag, 16.10.2018 - 17:00 Uhr

Arzt-Patientenseminar in der Handwerkskammer Düsseldorf

Das Kniegelenk ist das größte und gleichzeitig das am stärksten beanspruchte Gelenk des menschlichen Körpers. Wen wundert es da, wenn es irgendwann Geräusche macht und zu schmerzen beginnt. Gründe dafür gibt es einige: Unfälle, Fehlhaltung, angeborene Fehlstellungen – aber auch körperliche Belastung in Beruf und Sport sowie das eigene Körpergewicht spielen beim Knorpelverschleiß eine Rolle. Irgendwann machen sich Abnutzungserscheinungen, mehr oder minder schmerzhaft, bemerkbar. 

„Das fatale an einer Arthrose ist: Sie wird oft zu spät erkannt. Je früher wir mit der Therapie beginnen, umso aussichtsreicher ist sie“, erklärt Dr. med. Andreas Olk, Leitender Oberarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Martinus-Krankenhaus. „Ist der Gelenkknorpel erst einmal zerstört, kann der Körper nicht wieder regenerieren. Entzündungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk sind die Folge.“ 

Betroffene scheuten oftmals den Weg zum Arzt, weiß Dr. med. Wolfgang Court, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Martinus-Krankenhaus. „Aber: Bevor wir Chirurgen ans Operieren denken, gibt es medikamentöse und/oder krankengymnastische Verfahren, die dem Patienten helfen können.“

Bei Verletzungen oder Fehlstellungen steht eine Vielfalt an operativen Verfahren zur Verfügung.

„Nicht jede Arthrose muss sofort mit einer Endoprothese versorgt werden", so Dr. Court. „Erst wenn anhaltende Schmerzen bei Belastung auftreten, ständig Schmerzmedikamente nötig sind oder die Nachtruhe gestört ist, ist ein künstlicher Gelenkersatz ratsam.“

Die Operationsmethoden wie auch die Implantate haben sich in den vergangenen Jahren entscheidend verbessert, so dass die Erfolgsaussichten inzwischen sehr gut sind. „Welche Prothese und Operationsmethode sich am besten eignet, ist von Patient zu Patient verschieden – die Auswahl ist vom Zustand des Knochens, vom Körpergewicht und von weiteren individuell unterschiedlichen Faktoren abhängig“, so Dr. Olk. 

Um die Sorgen und Nöte von Betroffenen vorzeitig auszuräumen und unterschiedliche Behandlungsansätze vorzustellen, bieten die beiden erfahrenen Chirurgen am Dienstag, 16. Oktober, von 15 bis 17 Uhr eine Informationsveranstaltung rund um die Problemzone Knie in der Düsseldorfer Handwerkskammer an. Fragen zu diesem Thema sind erwünscht.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Handwerkskammer Düsseldorf, Saal 1, Georg-Schulhoff-Platz1, 40221 Düsseldorf (Bilk).


St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf

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