Adipositas - was ist das?

Adipositas ist eine chronische und inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte Krankheit.

Galt die Fettleibigkeit lange Zeit lediglich als eine Folge mangelnder Willenskraft und großer Esslust, wird sie inzwischen mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung gebracht, welches die Appetitregulierung und den Energiestoffwechsel beeinträchtigt.

Übergewicht und Adipositas sind Mitursache für viele Beschwerden und können die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen, sie verringern die Lebensqualiltät und verkürzen die Lebenserwartung. Der erste Schritt zur Behandlung des Übergewichtes morbid adipöser Patienten ist nach den aktuell gültigen Leitlinien der Fachgesellschaften die konservative multimodaleTherapie. Hierzu zählen neben der Ernährungstherapie auch ein Bewegungsprogramm und gegebenenfalls eine Verhaltenstherapie. Durch interdisziplinäre Kooperationen mit der Gastroenterologie, Inneren Medizin, Radiologie, Anästhesie und Intensivmedizin und externen Kooperationspartnern wird eine fachliche Betreuung des Patienten sichergestellt.

Die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind alarmierend: Seit den 80er Jahren ist vor allem in den industrialisierten Ländern eine Zunahmen von Adipositas-Erkrankungen zu beobachten. Nach einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge sind mehr als 65 % der Männer und rund 55 % der Frauen übergewichtig; etwa ein Viertel der übergewichtigen Deutschen ist adipös. Eine dauerhaft erfolgreiche Therapie der Fettleibigkeit erfordert ein fachübergreifendes Konzept. 

 Unser Ziel ist es, die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl unserer Patienten zu steigern.

St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf

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