St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf
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Geriatrie


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Senioren auf der Parkbank mit dem Rücken zum Betrachter


Die Geriatrische Abteilung (Abteilung für Altersmedizin) des St. Martinus-Krankenhauses Düsseldorf diagnostiziert und behandelt die Erkrankungen des höheren und hochbetagten Lebensalters, insbesondere wenn vielfach erkrankte (multimorbide) Patienten betroffen sind. Zu den geriatrischen Krankheitsbildern und Symptomen gehören Austrocknungen (Exsikkose), Infekte der oberen Luft- und der Harnwege ebenso wie Sturzgefährdungen, Bewegungseinschränkungen, Inkontinenz-Fragestellungen, dementielle Syndrome oder verzögerte Erholung nach operativen Eingriffen. Neben der Akutbehandlung findet in der Geriatrie auch die frührehabilitative Komplexbehandlung statt.

Besondere Schwerpunkte der Abteilung liegen auf der Abklärung und Behandlung der Schlaganfallerkrankung, der Parkinson-Erkrankung, von Schwindel, Schluckstörungen, Altersdepression und Demenz. Modernste Diagnostik mit Ultraschallgeräten, bildgebenden radiologischen Verfahren und einer umfangreichen Neurophysiologie erleichtern die Entscheidung zur adäquaten Therapie, die neben medikamentösen auch übend-therapeutische Maßnahmen beinhaltet.

Darüber hinaus kümmert sich die Geriatrie im Bedarfsfall sowohl um die Versorgung mit Hilfsmitteln als auch um alle sozialmedizinischen Fragestellungen einschließlich der Wohungsbegehung. Der diagnostische und therapeutische Ansatz der Geriatrie ist ganzheitlich und vor dem Hintergrund eines multidimensionalen biopsychosozialen Konzeptes zu verstehen.

Leistungsspektrum

In der Abteilung werden alle Krankheiten des höheren Lebensalters behandelt. Medizinische Schwerpunkte sind:

  • Schlaganfallerkrankung (einschl. kognitiver Teilleistungsstörungen wie Aphasie, Apraxie, Amnesie etc.)
  • Parkinsonerkrankung und andere Bewegungsstörungen
  • Demenzerkrankung (Morbus Alzheimer, gefäßbedingte Demenzen, Mischformen, Sonderformen etc.)
  • Altersdepression (einschließlich körperlich geprägter Ausdrucksformen und Angststörung)
  • Schluckstörungen (unterschiedlichster Ursachen), einschließlich der Anlage von künstlichen Magenfisteln (PEG-Sonde = perkutane enterogastrale Sonde)
  • Sturzursachenabklärung (Schwindel, Polyneuropathie etc.)
  • Inkontinenzbehandlung (Harn-, Stuhlinkontinenz)
  • Übend-therapeutische Behandlungsangebote (Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie)
  • Hilfsmittelausstattung (z.B. mit Rollator, Pflegebett, Badewannenlifter etc.)
  • Sozialmedizinische Fragestellungen (z.B. Einrichtung einer Betreuung, Heimplatzsuche etc.)
  • Überleitungs- und Nachsorgemanagement (einschließlich Wohnungsbegehung)
  • Patienten- und Angehörigenberatung bzw. -schulung

Diagnostik

  • Geriatrisches Basis-Assessment
  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Logopädische Diagnostik (sprach- und schlucktherapeutische)
  • Ultraschall der Bauch- und Halsorgane
  • Duplex-/Doppler-Sonographie von Arterien und Venen (des Halses und der Extremitäten)
  • Videoendoskopische Schluckdiagnostik
  • Schlafdiagnostisches Screening
  • Elektroencephalographie (EEG)
  • Evozierte Potentiale (EP)
  • Elektromyographie (EMG)
  • Nervenleitgeschwindigkeits-Untersuchungen (NLG)
Foto: Copyright Horst Schmeck Photographie

Weitere Informationen

  • Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Herbert F. Durwen
  • Telefon 0211 917-1371
  • Telefax 0211 917-1349  
  • E-Mail h.durwen(at)martinus-duesseldorf.de
  • Sprechstunde Di, Do 14.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

 

 

 

 

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