St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf
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Schwerpunkt minimal-invasive Chirurgie


Bei der minimal-invasiven Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“) handelt es sich um Eingriffe mit kleinsten, nur wenige Millimeter großen Schnitten. Diese sind besonders schonend für den Patienten, Narben sind kaum noch zu sehen.

Dabei stehen uns modernste Geräte und Instrumente zur Verfügung. Mit kleinen Kamerasystemen mit 5mm-Optiken können wir den Durchmesser der benötigten Zugänge durch die so genannten Trokarhülsen weiter reduzieren. In geeigneten Fällen benötigen wir nur noch einen einzigen Zugang ("SILS-Port"). Die hochauflösenden Kameras bilden die inneren Organe während der Operation besonders deutlich und vergrößert auf HDTV-Bildschirmen ab.

Unter anderem führen wir am St. Martinus-Krankenhaus Düsseldorf folgende Operationen minimal-invasiv durch:

  • Entfernung der erkrankten Gallenblase oder des Blinddarms (Endoskopische Cholecystektomie und Appendektomie mit 3,5mm Trokarhülsen)

  • Endoskopischer Verschluss von Leistenbrüchen – insbesondere beim Wiederauftreten der Krankheit, beim so genannten Rezidiv (durch Einlage eines biologischen Netzes in für den Patienten zugeschnittener Technik – TEP, TAPP)

  • Endoskopische Verschlüsse von Narbenbrüchen (IPOM) mit Hilfe kleinster Trokar-Hülsen

  • Endoskopische Dickdarmoperationen bei gut- und bösartigen Erkrankungen

  • Diagnostische Laparoskopie bei unklaren Bauchschmerzen und Verwachsungen in der Bauchhöhle

  • Endoskopische Operationen bei Refluxkrankheit oder Zwerchfellbrüchen